In der Küche

Das Kochtagebuch — und warum Wassermelone mit Feta mein Sommer ist

Von Rezepten, die sich nach echtem Leben anfühlen. Warum ich ein Kochtagebuch führe — und mein liebstes Sommerrezept.

Das Kochtagebuch — und warum Wassermelone mit Feta mein Sommer ist

Es begann ganz unspektakulär. Ein leeres Notizbuch, ein paar Fotos auf dem Handy, und das Gefühl, dass Kochen für mich mehr ist als nur Essen auf den Tisch bringen.

Aus diesem Gefühl heraus entstand mein Kochtagebuch. Nicht als Food-Blog mit perfekten Flat Lays und Macro-Angaben — sondern als ehrlicher Ort. Ein Ort für das, was ich gerade koche. Was mich gerade beschäftigt. Was schmeckt.

Wenn du noch nicht weißt was ich meine: Auf Instagram findest du mich unter @sarahs.kochtagebuch.

Warum ein Kochtagebuch

Ich glaube daran, dass Essen eine Sprache ist. Eine sehr direkte.

Was auf deinem Teller liegt, sagt viel darüber aus wie du gerade lebst. Ob du dir Zeit nimmst oder nicht. Ob du im Supermarkt achtsam einkaufst oder hetzt. Ob du gerade Lust hast, etwas auszuprobieren — oder einfach nur satt werden willst.

Das Kochtagebuch ist meine Art, das festzuhalten. Rezepte, die ich liebe. Kombinationen, die ich zufällig entdeckt habe. Gerichte, die mich an bestimmte Momente erinnern.

Es ist kein Perfektionsprojekt. Es ist ein Tagebuch.

Mein Lieblingsrezept im Moment

Sommer bedeutet für mich: Wassermelone mit Feta.

Ich weiß, ich weiß — es ist nicht neu. Aber manche Kombinationen sind klassisch, weil sie einfach funktionieren. Und dieses Gericht ist das beste Beispiel dafür.

Das Süße der Melone, das Salzige des Fetas, dazwischen etwas Frisches — fertig ist der Teller, der sich nach Sommer anfühlt, ohne dass man lange in der Küche steht.

Zutaten

(für 2 Personen)

  • ½ kleine Wassermelone
  • 150 g Feta
  • Frische Minze
  • Dressing: Olivenöl, Zitronensaft (oder Balsamico), Salz

Zubereitung

Die Melone in grobe Stücke schneiden. Den Feta darüber bröseln. Zwiebel dazu, Minze zerrupfen und großzügig darüberstreuen. Mit Olivenöl und einem Spritzer Zitrone beträufeln. Fertig.

Kein Kochen. Keine Hitze. Nur gute Zutaten die miteinander reden.


Genau das ist es, worum es mir beim Kochtagebuch geht. Nicht die aufwendige Technik, nicht das perfekte Anrichten — sondern das Gefühl. Dass man nach einem langen Tag in die Küche geht, drei Dinge aus dem Kühlschrank nimmt, und zehn Minuten später glücklich am Tisch sitzt.

Slow. Aber sättigend.

Wenn dir das gefällt, schau gerne auf Instagram vorbei — @sarahs.kochtagebuch. Ich freue mich immer über Nachrichten, wenn du ein Rezept ausprobiert hast.


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